Was ist DSL?

Die Abkürzung DSL steht für Digital Subscriber Line, was soviel wie Digitaler Teilnehmeranschluss bedeutet, und ist ein Oberbegriff eine Breitband-Übertragungstechnik, die es ermöglicht, schnell im Internet zu surfen und mit hoher Geschwindigkeit Daten zu übertragen. DSL erfolgt über den bestehenden Telefonanschluss und der Datentransfer wird über die Telefonleitung (Kupferkabel) übertragen. Dies ist bei Kupferkabel möglich, weil ein höherer Frequenzbereich für die Datenübertragung als bei den Sprachinformationen genutzt wird. Dies bietet neben der schnellen Datenübertragung noch den Vorteil, dass die Telefonleitung während der Internetnutzung nicht blockiert wird. Man kann also, während man im Internet surft, auch noch telefonieren oder faxen. Nutzt man ISDN, stehen neben der DSL-Nutzung noch zwei weitere Leitungen zur Verfügung.

Ein sehr großer Pluspunkt ist natürlich die Geschwindigkeit beim DSL im Gegensatz zum Analog-Modell. Dank DSL geht nicht nur der Seitenaufbau im Browser schneller, sonder das Empfangen und Senden von E-Mails mit Anhängen geht auch relativ zügig. Verfügt man über einen DSL-Anschluss, ist der Download von Software und legalen Filmen und Musik je nach Größe eine Sache von ein paar Sekunden respektive Minuten. Mit einem DSL-Anschluss kommt man aber auch in Genuss, online Radio zuhören – und dies in ziemlich guter Qualität. Aber auch online TV-Anbieter und Videos auf YouTube kann man in sehr guter Qualität, und vor allem schnell, anschauen. Da sich das Web immer neuen Techniken anpasst, ist es schon fast zwingen, dass man eine DLS-Leitung besitzt. Neuerdings werden im Internet Video on Demand angeboten. Ohne DSL kann man diesem Vergnügen allerdings kaum teilnehmen.